Unter einem Fondssparplan versteht man einen Sparvertrag mit regelmäßiger Einzahlung in einen Investmentfonds. Die Einzahlung kann mit und ohne vertragliche Bindung erfolgen. Bei einer Fondsgesellschaft oder direkt bei einigen Börsen werden Anteilsscheine gekauft, die in einem Wertpapierdepot aufbewahrt werden. Der Unterschied von vertraglichen gebundenen zu vertraglich nicht gebundenen Fondssparplänen besteht häufig in Kostenvorteilen.
Das Zahlungsintervall während der Einzahlungsphase ist in der Regel frei wählbar. Fondsgesellschaften geben lediglich mögliche Einzahlungsperioden, z.B. monatlich, vor. Fondssparpläne können individuell nach bestimmten Gesichtpunkten wie Sicherheit, Verfügbarkeit, Rendite oder Anlageschwerpunkte abgestimmt werden.
Fondssparpläne werden mittlerweile von fast allen Banken angeboten. Der monatliche Mindestbetrag liegt meist bei 50 Euro. Am Ende der Sparphase ist das Kapital frei verfügbar. Sowohl Einmalzahlungen als auch ein Auszahlungsplan, der zu einer festen monatlichen Rente führt sind möglich.
Wie auch bei fondsgebundenen Rentenversicherungen kann ein erhöhtes Verlustrisiko entstehen, wenn die Laufzeit zu kurz oder das Risiko zu hoch ist. Bei entsprechend langer Laufzeit, einer guten Streuung und mittlerem Risiko sind jedoch gute Renditen zu erwarten.
