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Riester-Rente - Rendite der privaten Altersvorsorge | Profitabiliät

Ob sich die Riester Rente lohnt, kann nicht so pauschal beantwortet werden. Finanziell betrachtet ist es wichtig, die Vor- und Nachteile gegeneinander abzuwägen und so die Grundrendite, die allein aus der staatlichen Förderung heraus entsteht, zu ermitteln. Zum anderen sollte auch die Anlagerendite betrachtet werden, die der Vertragsanbieter mit den Sparbeiträgen erwirtschaftet.

Grundrendite

Die Grundrendite zu bestimmen ist sehr schwierig, weil sie sehr stark abhängig von der individuellen Lebenssituation des Einzelnen ist. Da sich diese Situation im Leben aber häufig ändern kann, z.B. durch Arbeitgeberwechsel, Hochzeit oder Kinderzuwachs, kann sie nicht über die gesamte Vertragslaufzeit hinweg berechnet werden. Auch die steuerlichen Auswirkungen beeinflussen die Grundrendite ja nach Art der Zulage. Auch die Nettorentenleistung ist schwer vorherzusagen, da sie wesentlich von der Art und Höhe der Einkünfte im Alter anhängig ist. Aufgrund der Grundrendite ist die Riester Rente besonders für Geringverdiener mit vielen minderjährigen Kindern, Vielverdiener und selbst ältere Personen interessant.

Rendite der Vertragsanbieter

Die Rendite der Vertragsanbieter ist häufig der artverwandter Produkte ohne Riester-Zertifizierung ähnlich. Üblicherweise ist die Rendite abhängig vom Risiko. Demzufolge erwirtschaften Anbieter von Fondssparplänen und fondsgebundenen Rentenversicherungen natürlicherweise höhere Renditen, als z.B. der sehr konservative aber sichere Banksparplan. Die Ratings und Rankings der Fachpresse können hier helfen, sich einen detaillierten Überblick zu verschaffen.

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